Facettenkoagulation

Bei der Facettenkoagulation handelt es sich um eine Behandlung der kleinen Wirbelgelenke bei der die schmerzleitenden Nervenfasern mit Hilfe einer Thermosonde verödet werden, wodurch die Schmerzleitfähigkeit der Nervenäste herabgesetzt wird. Die Durchführung der Behandlung ähnelt der periartikulären Therapie. Sie werden ebenfalls auf dem Bauch liegend auf der Behandlungsliege positioniert. Hierbei werden die Kanülen / Sonden an die kleinen Wirbelgelenke positioniert. Mittels einer gezielten Widerstandsmessung kann man die entsprechenden, schmerzleitenden Nervenfasern lokalisieren, welche dann mittels einer Thermosonde verödet werden können. Dieses Verfahren wird bei degenerativen Lendenwirbelsäulenveränderungen angewendet und dauert in etwa 30 Minuten für 3 Wirbelsäulenetagen und wird für die linke und rechte Seite getrennt durchgeführt. Durch die Verödung der Nervenfasern kommt es selbst bei ausgedehnten degenerativen LWS-Veränderungen zu einer langfristigen Schmerzreduktion.